Vision des Ubiquitous Computing
Mark Weiser war Cheftechnologe am Palo Alto, Kalifornien (PARC).
Seine Frage war: Wie könnte eine Welt aussehen, in der Computer auf eine Weise eingesetzt werden, die dem Menschen in bestmöglicher Weise dienen?
In einem Aufsatz aus dem Jahr 1991 mit dem Titel „The Computer for the 21st Century“ beschrieb Mark Weiser wie Computer am Ende des 21. Jahrhunderts aussehen könnten. In diesem Text erwähnte er erstmals den Begriff „Ubiquitous computing“. (Weiser, The Computer for the Twenty-First Century, Scientific American, pp 94-100, September 1991. Der Begriff Ubiquitous Computing (kurz UbiComp) oder englisch Ubiquitous Computing (allgegenwärtig) bezeichnet die Allgegenwärtigkeit der Informationsverarbeitung im Alltag von Unternehmen und Kunden.)

Das zentrale Element der Vision des Ubiquitous Computing, ist Weisers Gedanke, dass Ubiquitous Computing das Gegenteil von Virtueller Realität ist. In der Virtuellen Realität – oder dem Cyberspace – werden Menschen in die computergenerierte Umgebung gebracht, aber Ubiquitous Computing zwingt, die Computer in die Realität der Menschen zu kommen.
- Computerleistung ist allgegenwärtig.
- Computer verschwinden hinter der Oberfläche.
- Computer agieren lautlos.
- Nicht nur Menschen auch Dinge sind miteinander verbunden und können kommunizieren.
- Der einzelne Mensch ist von unzähligen Computern umgeben.
(Weiser, Some computer science problems in ubiquitous computing. Communications of the ACM, New York, 36 (7): 75-84, July 1993. Weiser, Some Computer Science Problems in Ubiquitous Computing, Communications of the ACM, July 1993 (reprinted as “Ubiquitous Computing”, Nikkei Electronics; December 6, 1993, pp. 137-143. Weiser, The Computer for the Twenty-First Century, Scientific American, pp 94-100, September 1991.)
Abb.: Wikipedia/gemeinfrei
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